Wie ist die Prognose für die Immobilienpreisentwicklung in Hamburg für die kommenden Jahre?

Generell sind der Bedarf und die Nachfrage nach Wohnhäusern und Eigentumswohnungen in Hamburg immer noch hoch. Für Kaufinteressierte gibt es derzeit ein gutes Finanzierungsumfeld: Mit Bauzinsen zwischen 3,4 und 3,6 Prozent und einer moderaten Inflationsrate von +2,3 Prozent im Januar 2025 steigt die Attraktivität von Immobilienkäufen.

Das Bauzins-Trendbarometer von Interhyp zeigt für die kommenden Wochen stabile Bauzinsen, die möglicherweise mittel- bis langfristig auf bis zu vier Prozent ansteigen. Das könnte Kaufinteressierte dazu veranlassen, zeitnah zu handeln, um sich die aktuell günstigen Konditionen zu sichern. In der Folge könnten die Immobilienpreise kurzfristig weiter anziehen. Sollten die Zinsen jedoch deutlich steigen, würde das die Finanzierung erschweren und das Preiswachstum wieder ausbremsen. Ob sich der Markt nachhaltig erholt oder die Preise langfristig stagnieren, hängt neben der weiteren Zinsentwicklung auch maßgeblich von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage ab.

 

Immobilienpreise in Marbella aktuell

Marbella an der westlichen Costa del Sol hat in einem Jahr mit 19,9 Prozent den höchsten Immobilienpreisanstieg aller großen spanischen Gemeinden verzeichnet.

Das bringt den Quadratmeterpreis auf einen neuen Höchststand von 4.121 Euro, wie aus den Daten des Immobilienportals Idealista hervorgeht, die sich auf zum Verkauf stehende Gebrauchtimmobilien beziehen.

 

Zwei weitere Städte in der Provinz Málaga haben bei den Immobilienpreisen ebenfalls um mehr als 10 Prozent zugelegt: Mijas und Fuengirola mit 14,2 Prozent bzw. 12,1 Prozent. Beide befinden sich auf einem Rekordhoch, ebenso wie die Provinzhauptstadt Málaga, die zwischen Januar 2022 und Januar 2023 einen Anstieg von 8 Prozent verzeichnete.

Diese Steigerungen liegen laut Idealista deutlich über dem durchschnittlichen Anstieg auf nationaler Ebene, der in Spanien im Januar 5,4 Prozent betrug.

Immobilienpreise in den Provinzhauptstädten in Spanien

In seinem Bericht listet Idealista auch die 16 Provinzhauptstädte innerhalb Spaniens auf, in denen die Immobilienpreise im Jahresvergleich stärker gestiegen sind als die Inflationsrate, die im Januar 5,9 Prozent betrug. Santa Cruz de Tenerife (18,7 Prozent), Alicante (13,2 Prozent), Valencia (11,4 Prozent), Guadalajara (11,3 Prozent) und Cuenca (10,8 Prozent) führen diese Steigerungen mit zweistelligen Prozentsätzen an.

Auch wichtige Wohnungsmärkte wie Palma (9,9 Prozent), das mit 3.467 Euro/m2 den höchsten Durchschnittspreis unter den 16 Provinzhauptstädten aufweist, Sevilla (8,1 Prozent) oder Málaga (8 Prozent), das mit 2.365 Euro pro Quadratmeter einen historischen Höchststand erreichte, verzeichneten einen Anstieg über der Inflation.

In Madrid (4,9 Prozent) und Barcelona (3 Prozent), lag der Anstieg der Immobilienpreise unter der Inflationsrate, auch wenn die beiden Städte mit 3.929 Euro/m2 bzw. 4.050 Euro/m2 zu den teuersten Städten Spaniens gehören. Sie werden nur übertroffen vom baskischen San Sebastian und seinen 5.124 Euro/m2, nach einem Anstieg von 3,2 Prozent im Januar 2023 gegenüber dem Vorjahr.

Immobilienpreise in großen Gemeinden in Spanien

Der Idealista-Report analysiert auch die Entwicklung der Immobilienpreise in den 50 Städten mit mehr als 80.000 Einwohnern in Spanien. In 24 Gemeinden lag der jährliche Preisanstieg für zum Verkauf stehende Wohnungen im Januar über dem Verbraucherpreisindex, und in acht von ihnen war der Anstieg zweistellig.

Davon ragen Marbella (19,9 Prozent), Orihuela (18,5 Prozent) und Torrevieja (16,1 Prozent) heraus, wo die Preise mit 4.121 Euro/m2, 2.246 Euro/m2 bzw. 1.672 Euro/m2 auf einem Allzeithoch verharren.

Über einem Anstieg von 10 Prozent liegen auch Jerez de la Frontera (14,4 Prozent) und El Puerto de Santa María (14 Prozent) in der Provinz Cádiz, ebenso wie Mijas (14,2 Prozent) und Fuengirola (12,1 Prozent), in der Provinz Málaga.